... und so habe ich es erlebt:Ich hatte meinen Termin an einem Donnerstag um 10 Uhr. Von Zürich aus war ich in 20 Minuten mit dem Auto dort. Parken ist bequem, draussen oder in der riesigen Tiefgarage. Man hatte mir sogar einen Gutschein für einen Welcome - Drink an der Hotelbar mitgeschickt, aber ich war viel zu aufgeregt. Ich habe mich 12 Jahre lang vor der Krampfaderoperation gefürchtet und es immer wieder hinausgeschoben. Von der Lobby aus rief ich das Behandlungsteam an, und es dauerte keine 2 Minuten bis eine junge Dame kam und mich begrüsste.

Ich bin ein ängstlicher Mensch und konnte mir nicht vorstellen, dass ich mich nach einer Venenbehandlung wirklich wohl fühlen würde. Ich hatte daher die Variante mit Hotelzimmer gewählt. Die junge Dame stellte sich als mein persönlicher Coach vor und begeitete mich zu einem wirklich schönen, modernen Zimmer. "Das ist Ihr Zimmer. Gefällt es Ihnen? Alle Hotelleistungen sind inclusive. SPA und Sportstudio zeige ich Ihnen, beides gehört zur Therapie." Nichts erinnerte mich an ein Spital, grossartig! Es klopfte. Der Doktor kam herein. "Weil es eine neue Therapie ist, wollen wir alles besonders gut besprechen..."

So fing es an. Wenig später fand ich mich in Sportkleidung im SPA-Bereich wieder. Mein Coach erklärte mir die Bedeutung verschiedener Bewegungen für mein Venensystem. In einem anderen Raum konnte ich dann meine Venenfunktion im Ultraschallbild sehen. Dann gab es eine Wellness - Massage für meine Beine vom Doktor persönlich. Als er sagte "ich beginne jetzt mit der Behandlung" erschrak ich, aber er massierte weiter und ich fühlte nur die Massage. Es roch angenehm nach Jasmin. Der Doktor drückte hier und da ein wenig. Dann sagte er: "Ich starte jetzt den Laser, fühlen Sie etwas?" Ich fühlte nichts Besonderes". "Bitte sagen Sie mir, wenn Sie irgendwas Neues fühlen". Ich spürte einen leichten Druck in der Leistengegend, aber weniger als zuvor bei der Massage. "Lasern ist fertig" hieß es wenige Augenblicke später. "Bitte bewegen Sie jetzt die Zehen auf und ab". Dann sah ich, wie etwas am Bein mit einem Tropfen Klebstoff verschlossen wurde. "Fertig!"

Ich fragte, ob denn nicht noch Mikroschaum angewandt werden sollte. "Schon längst erledigt". Ich hatte es nicht gespürt. Dann ging es 30 Minuten auf ein modernes Laufband (so eins mit Fernsehen), dann gemütlich zum Duschen, und dann war alles fertig. Keine Verband, kein Strumpf. Allerdings hat man mir zur Vorsorge einen besonderen Strumpf empfohlen, wenn ich lange sitzen oder stehen muss. Ich bin so glücklich, dass meine Beine jetzt in Ordnung sind! N.H., Zürich

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